News
Bitte beachtet, dass es sich bei allen News auch manchmal nur um Gerüchte handelt.

11.02.2009
Damon Hill wurde am vergangenen Sonntag bei den Winterabschlussfeiern an der Universität von Northampton eine Ehrenmitgliederschaft der Bildungseinrichtung verliehen. Ein Auszug seiner Rede und über seinen früheren Schuldirektor:
"Es ist schon ironisch: Als ich ihn vor vielen Jahren um Rat gefragt habe, hat er mir gesagt, dass ich lieber lernen als Rennen fahren sollte, aber jetzt habe ich es doch noch auf eine Uni geschafft", grinste der Formel-1-Weltmeister von 1996. Mit ernsterer Miene fügte er an: "Es ist eine große Ehre, nun Mitglied dieser Universität zu sein.


7.5.2008
Inzwischen hat Joshua Hill Platz drei in der Gesamtwertung in der Ginetta Junior Serie erreicht. In Donington am vergangenen Wochenende stand er zum ersten Mal mit Platz zwei und drei auf dem Podium.

1.4.2008 (kein Aprilscherz!)
Wie erwartet wird Joshua Hill am Ginetta Junior Championship teilnehmen. Die ersten beiden Rennen waren am vergangenen Wochenende in Brands Hatch. Im ersten Rennen belegte der Sohn von Damon Hill Platz acht und im zweiten Rennen Platz 13. Das nächste Rennen: 5 – 6 April – Cadwell Park.
Eine Bildergallerie mit neueren Bilder ist schon in Arbeit. ;-)

20.02.2008
Gibt es nun die dritte Hill-Generation? Damons Sohn Joshua absolvierte am Wochenende einen Test in einem Ginetta-Junior-Racing-Car (britische Sportwagen für Nachwuchspiloten). Der Test lief angeblich recht erfolgreich, aber über eine Teilnahme an der Junioren-Meisterschaft ist noch nicht entschieden worden.

Damon Hill über die sportlichen Ambitionen seines Sohnes: „Wir alle wollen unsere Kinder vor Risiken schützen, aber wir wollen auch, dass sie das Leben genießen können. Ich werde mich einfach meinem Schicksal ergeben.“

6.2.2008
Damon Hill über rassistischen Ausschreitungen bei Tests in Barcelona gegen Lewis Hamilton: „Das macht mich krank. Rassismus ist abscheulich. Dieses Verhalten hat keinen Platz im Sport oder in der Gesellschaft.“ Weiter: „Im Sport sind die Menschen parteiisch und mögen auch den einen oder anderen Fahrer nicht. Das ist auch in Ordnung so. Aber wenn sich Menschen so ekelhaft, aggressiv und abscheulich verhalten, ist das völlig daneben. So etwas muss aus der Formel 1 verschwinden.“ Nun ist die FIA am Zug: „Die FIA sollte ernsthaft in Betracht ziehen, den Spaniern das Rennen wegzunehmen, falls sich solche rassistischen Vorfälle wiederholen sollten.“

23.10.2007
Bei Benzinproben nach dem Brasilien Grand Prix wurde ein Regelverstoß bei BMW und Williams festgestellt. In beiden Fällen war der Sprit gemäß des technischen Formel 1-Rglements zu kalt. Durch die FIA wurde dieses Vergehen allerdings nicht bestraft. McLaren hat Einspruch eingelegt, zumal Lewis Hamilton bei einer eventuellen Disqualifizierung der betroffenen Piloten noch nachträglich zum Weltmeister erklärt werden kann.
Damon Hill versteht nicht, weshalb die FIA keine Bestrafung vorgenommen hat. „Wenn dies etwas gewesen wäre, was McLaren im Lauf der Saison gemacht hätte, glauben Sie, dass die FIA deren Autos für legal, oder für illegal deklariert hätte? Ich denke, so wie sie sich in letzter Zeit verhalten haben, wäre McLaren für jede Regelementsverletzung bestraft worden.“ Anscheinend ist die FIA pro Ferrari und es wird nicht nach gleichen Maßstäben geurteilt. Hill dazu weiter: „Es wird recht schwer, zu erkennen, wo hier die Konstanz liegt, denn wenn man zum Saisonbeginn zurückgeht, da gab es das Argument von McLaren, dass Ferrari das erste Rennen mit einer Vorrichtung gewonnen hat, die später als illegal eingestuft wurde. Die Vorrichtung wurde entfernt, aber das Resultat blieb bestehen."
Es bleibt nun aber abzuwarten, was der Einspruch von McLaren bewirkt. In der Vergangenheit wurde höchstens das Team mit Punkteabzug bestraft, aber die Fahrer wurden nicht belangt. Ein Weltmeister Hamilton ist also recht unwahrscheinlich.

09.08.2007
Nachdem Ende Juli ein Masterplan abgesegnet worden ist, um in Silverstone zu investieren, ist BRDC-Präsident Damon Hill zuversichtlich, was die Zukunft der Rennstrecke angeht: „Wir tun alles, was im Bereich des Möglichen liegt, um die Anlage upzugraden. Aus der Konversation, die ich mit Bernie hatte, entnehme ich, dass er nun sehen möchte, dass sich etwas tut. Jetzt haben wir eine Chance, genau das zu erreichen.“ Weiter: „Wann wir loslegen werden, kann ich nicht sagen – aber so früh wie möglich. Zwischen jetzt und Weihnachten erwarte ich weitere Fortschritte und weitere Neuigkeiten über die Möglichkeit, den Grand Prix zu behalten.“


02.08.2007
Weil sich Martin Brundle im Urlaub befindet, wird Damon Hill beim Grand Prix von Ungarn als TV-Kommentator beim britischen Sender „ITV“ tätig sein.

11.07.2007
Damon Hill über Bernie Ecclestone, von dem er nicht immer nette Worte hört.  Gerade jetzt, wo die Sanierung von Silverstone ansteht: "Bernie hat mit vielen, was er sagt, absolut Recht, aber er kann auch ein bisschen harsch sein manchmal. Das liegt an der Art und Weise, wie er die Dinge sagt. Ich finde, das ist manchmal nicht hilfreich für einen reibungslosen Ablauf, aber so ist er nun mal."
Hill über Lewis Hamilton und seine Titel-Chancen: "Ich denke, er kann es schaffen. Wer nach Silverstone in der WM führt, hat statistisch gesehen eine gute Chance. Nicht viel haben den Titel da noch verloren." Weiter: " Der schwierigste Teil kommt aber erst jetzt. Es ist schön und gut, einen starken Saisonstart zu erwischen, aber das Rennen für Rennen beizubehalten und dann ins letzte Drittel der WM zu gehen, das wird interessant."

02.07.2007
Damon Hill ist über den Erfolg seines Landsmannes Lewis Hamilton überglücklich. Sicherlich auch aus Sicht für den BRDC, den Besitzer der Strecke von Silverstone: „Ich kann mein Glück kaum fassen. Der Erfolg von Lewis in dieser Saison ist für uns großartig. Wenn wir lediglich einen Lewis Hamilton-Event in Silverstone veranstalten würden – ohne ein Rennen zu fahren – so denke ich, würden wir immer noch 85.000 Fans anziehen.“


02.06.2007
Die angeblich ausgesprochene Teamorder von McLaren in Monaco (Neuling Hamilton durfte Alonso nicht angreifen) löste vor allem bei den Briten Empörung aus. Damon Hill dazu: "Es gibt einen unausgesprochenen Vertrag zwischen der Formel 1 und den Millionen, die sich Rennen anschauen wollen. Dieser Vertrag ist gebrochen, wenn einer der Teilnehmer seinen Fahrern untersagt, gegeneinander frei zu fahren."
Seine Äußerung ist anscheinend nicht ganz unumstritten, denn den ersten Eintrag gab es hier schon in das Forum.
:-)

28.3.2007
Das Immobilienunternehmen Spectre hat heute ein Übernahmeangebot für Silverstone abgegeben. Für rund 80 Millionen Euro möchte das Unternehmen die Strecke übernehmen. BRDC-Präsident Damon Hill hat abgelehnt: „Wir planen keinen Verkauf von Silverstone. Wir befinden uns mitten in unserem eigenen Plan, die Immobilie als solche zu entwickeln, und davon lassen wir uns nicht abbringen. Wir werden Silverstone verbesern, damit wir zu Bernie gehen und ihm sagen können, dass wir bessere Anlagen haben werden. Das mündet dann hoffentlich unterm Strich in einen neuen Grand-Prix-Vertrag.“ Der BRDC hat vertraglich noch bis 2009 das Recht, einen Grand Prix von Großbritannien auszutragen. Hill weiter: „Wir haben den letzten Vertrag im Wissen unterschrieben, dass er Opfer erforderlich machen würde, aber wir haben dem Land damit für fünf Jahre einen Grand Prix gesichert. Eine normale Firma würde sich nicht auf solche Deals einlassen wie wir – es geht sich gerade mal so aus. Unser Spielraum ist hauchdünn wie eine Waffel. Unsere Herangehensweise ist die, dass wir sagen, okay, der Grand Prix ist sehr wichtig für den Club, für Silverstone, für den Motorsport in diesem Land und in der Region – und daher sind wir auch bereit, uns ein bisschen zu strecken, um ihn zu behalten.“ Sportminister Richard Carbon hat kürzlich bei einem Treffen mit dem BRDC die Unterstützung der Regierung zugesagt.

12.3.2007
Jenson Button ist mit der Aussage von Damon Hill nicht so ganz einverstanden: „Es ist leicht, so etwas als Außenstehender zu sagen. Vergangene Saison hat er noch anders geklungen. Da waren wir sehr stark und ich habe in Ungarn ein Rennen gewonnen, das erste für mich und das Team. Da äußerte er positivere Kommentare – dass ich ein Weltmeister der Zukunft sein. Jetzt sagt er das Gegenteil, das ist ein bisschen negativ.“ Weiter: „ Ich bin sehr glücklich damit, wo ich bin. Wir wachsen als Team immer weiter. Die Atmosphäre ist fantastisch und ich denke, dass wir in Zukunft um die Weltmeisterschaft mitfahren können. Da bin ich mir ziemlich sicher.“

7.3.2007
Nach Damon Hill ist es bis heute keinem britischen Formel-1-Piloten mehr gelungen, den WM-Titel zu gewinnen. Damon Hill über Jenson Button und Honda: „Bei Honda fehlt einfach etwas. Jenson hat alles auf eine Karte gesetzt. Er ist im Team die Nummer 1. Man macht sich dort große Hoffnungen, aber schlussendlich musst du gegenüber deiner Karriere Loyalität zeigen.“ Weiter: „Jenson ist schon viele Grand Prix gefahren. Ich glaube nicht, dass Honda dieses Jahr ein Sieger-Team sein wird. Aus diesem Grund muss er einen Plan für die kommenden Jahre haben, wenn er Champion werden möchte.“

7.3.2007
Damon Hill über Lewis Hamilton und die Wahrscheinlichkeit, dass dieser durchaus Champion werden kann: „Er passt in die Schublade, auch wenn ich weiß, dass sich Jenson nicht ausruhen wird. Natürlich hat auch David während seiner Karriere eine Menge Hoffnungen mit sich herumgeschleppt während Jenson immer noch im Rampenlicht steht.“ Weiter: „Aber, nun haben wir Lewis. Er ist am richtigen Ort, zur richtigen Zeit im richtigen Team. Ihm stehen nur zwei Hindernisse im Weg, die beiden Ferrari und sein Teamkollege.“ Für Hamilton spricht die richtige Betreuung: „Ron Dennis hat Lewis beraten und angeleitet und er ist dadurch zahlreichen Fallen entgangen, in die viele Fahrer ohne gute Berater getappt sind. Es könnte gut sein, dass wir – und vielleicht auch er – auf Jensons Karriere zurückschauen und sagen, dass sie zu Beginn vermurkst wurde, weil er falsch beraten wurde oder ins falsche Team gewechselt ist.“


5.2.2007
Damon Hill über den Wechsel von Fernando Alonso von Renault zu McLaren-Mercedes:  "Es ist sehr gefährlich, aber ich glaube, dass es eine der besten Entscheidungen war, die er hätte treffen können. Für einen Fahrer ist es sehr wichtig, dass er nicht vom Team abhängig ist. Nach einer so lange Zeit im gleichen TEam denken vielleicht viele, dass der Erfolg nur am Auto liegt, aber jetzt will Fernando beweisen, dass er auch mit einem anderen Team Weltmeister werden kann. Das ist genau das Gleiche wie bei Rosso, als er zu Yamaha wechselte, denn dann beweist man die Klasse des Individuums." Weiter: "Wenn ich wetten müsste, dann würde ich mein Geld auf ihn setzen."
Pedro de la Rosa wird für McLaren-Mercedes weiterhin Testfahrer sein, aber Hill würde ihm zu einem Wechsel raten: "Pedro wäre für jedes Team wegen seiner Erfahrung wahnsinnig wertvoll. Andererseits ist es auch eine Alternative, die besten Autos der Welt zu testen, und anscheinend hat er sich dafür entschieden."

23.1.2007
Nachdem Michael Schumacher die Formel 1 verlassen hat, wird es sicherlich spannend werden, wer die Nachfolge antreten wird. Das sieht auch Damon Hill so: „Man hatte eine 50-prozentige Gewinnchance, wenn man darauf wettete, dass Michael Schumacher gewinnt – wahrscheinlich sogar mehr. Nun, da er zurückgetreten ist, gibt es mehr Unsicherzeit und ich glaube, für den Sport ist das besser, man kann so mehr Leute dazu bringen, anzuschalten und zuzuschauen.“ Weiter: „Lange Zeit hat er den Sport derart dominiert, dass das Interesse schon nachließ, wenn man nicht gerade ein völliger Fan von Michael Schumacher oder Ferrari war. Die Formel 1 wird neu durchstarten können, viele junge Fahrer sollen es bis an die Spitze schaffen. Es wird ein Kampf darum entbrennen, den von Michael Schumacher zurückgelassenen Platz zu füllen.“

Über die Zukunft zu Ferrari: „Eine Frage ich allerdings, welchen Effekt der Abgang Schumachers auf die Motivation bei Ferrari haben wird. Nicht nur Michael ist ja weg, auch Ross Brown genehmigt sich eine Auszeit. Das Team ist nicht mehr das, was es mit Michael war. Das könnte auch negative Auswirkungen haben, was wiederum zu einer schlechteren Zuverlässigkeit oder Leistungsfähigkeit führen könnte.“

11.1.2007
Damon Hill äußerte sich im Rahmen der 'Autosport International Show' in Birmingham über den neuen britischen Fahrer Lewis Hamilton und auch über seinen Landsmann David Coulthard.
Über Lewis Hamilton:
"Ich glaube, als GP-2 Champion hat Lewis Hamilton seine Qualitäten auf der Rennstrecke bewiesen. Und ich glaube, dass er vom hochprofessionellen McLaren-Team und von Ron Dennis sehr gut gecoacht und geführt wurde." Über die erste Saison Hamiltons: "Die erste Saison wird die schwierigste, aber alles, was er machen muss, ist sich an die Fersen von Doppelweltmeister Fernando Alonso zu heften, dann wird sein Selbstvertrauen wachsen und wachsen. Ein Grand-Prix-Sieg ist durchaus denkbar." Laut Hill ist es für Lewis Hamilton wichtig, seinen Teamkollegen das eine oder andere Mal hinter sich zu lassen: "Man muss einfach akzeptieren, dass wirklich große Fahrer wie ein Michael Schumacher, wie ein Alain Prost oder ein Ayrton Senna in die Formel 1 stießen und sofort mit einem Paukenschlag auf sich aufmerksam machen konnten. Sie waren sofort da, sie waren sofort schnell und sie haben ihre Teamkollegen sofort hinter sich lassen können."
Über David Coulthard:
"Coulthards Kritik, dass Lewis Hamilton wohl zu früh in die Königsklase kommt, ist wohl nur dem Gefühl entsprungen, dass seine eigene Karriere schön langsam dem Ende entgegen geht und Hamilton noch eine große Zukunft vor sich hat." Hill ist von Coulthards Leistungen während seiner Karriere enttäuscht. "David Coulthard hat so viel Erfahrung und es gibt keine Entschuldigung, dass er die Weltmeisterschaft nicht gewinnen könnte. Er kann Rennen gewinnen, aber vielleicht ist der Zug für ihn schon abgefahren. Natürlich könnte es aber auch sein, dass er, wenn er plötzlich ein sehr gutes Auto hat, das Blatt noch wenden kann. Aber, man muss einfach sagen, dass er es in seiner Karriere nicht geschafft hat, die Gelegenheiten am Schopf zu packen, die vielleicht direkt vor seiner Nase waren. Vielleicht kann er das ja gegen Ende seiner Karriere noch ändern - er ist jetzt 35 oder so und ich habe die WM mit 36 gewonnen. ER ist also noch jung genug, etwas zu ändern, wenn er die Chance dazu bekommt."

23.11.2006
Damon Hill möchte britische Talente im Motorsport fördern und damit auch den britischen Grand Prix in Silverstone retten: "Es ergibt finanziell schon einen Sinn, wenn wir ein talentierten Fahrer an der Spitze haben. Wir haben es immer geschafft, dass jemand vorn dabei war. Sie kämpften sich nach oben, aber bisher haben sie das alleine geschafft. Aber der Sport wurde sehr anspruchsvoll un man muss eine große Kluft überwinden, um auf einem professionellen Niveau zu agieren."
Über die Zukunft des britischen Grand Prix: "Die vergangenen Grand Prix, bei denen ich war, waren irgendwie steril. Ich kann mich erinnern, dass Grand Prix einmal fantastische Veranstaltungen über drei Tage waren. Die Zuschauer hatten an allem Spaß, was Motorsoprt großartig macht. Der Grand Prix war dann der Höhepunkt. Wir müssen den Großbritannien-Grand-Prix zum größten Motorsport-Event in der Welt machen."

13.10.2006
Heute vor 10 Jahren ist Damon Hill Weltmeister geworden. Hill dazu: "Das war mir gar nicht bewusst! Ich kann es nicht glauben! Ich weiß nicht, was ich sagen soll, abgesehen davon, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Es fühlt sich wirklich so an, als wäre es erst gestern gewesen." Weiter: "Ich habe in paar wirklich wunderbare Erinnerungen an diese Zeit. Ich arbeitete mit guten Leuten, absoluten Profis, aber auch mit Menschen, die den Sport liebten. Ich habe Renaults Herangehensweise immer gemocht. Und ich denke, dass sich dies im vergangenen Jahr bezahlt gemacht hat, dies könnte auch 2006 wieder der Fall sein."
Damon Hill über Fernando Alonso und das letzte Rennen in diesem Jahr: "Ich würde es mir niemals erlauben, ihm irgendwelche Ratschläge zu erteilen. Fernando hat für einen solch jungen Mann eine unglaubliche Reife gezeigt." Weiter: "Er weiß, wie man das Rennen kontrolliert, und er macht keine Fehler. Er macht Druck, wenn er dies tun muss, er kann überholen und ist in der Lage, seine Führung zu managen, wenn er vorne liegt. Ich bin mir sicher, dass er das letzte Rennen auf die richtige Art und Weise angehen wird.

9.10.2006
Bezüglich der WM-Entscheidung und die Chancen von Michael Schumacher erklärte Damon Hill gegenüber der BBC: "Michael sagt, er denke nicht mehr an die Meisterschaft. Das ist Quatsch! Er gibt nie auf! Wenn ich Alonso wäre, dann würde ich bis nach dem letzten Rennen auf der Hut sein."
Zu Schumachers Taktik: "Man darf diesen Kerl niemals abschreiben. Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist. Er wird in das letzte Rennen mit der Frage gehen: 'Wie kann ich das gewinnen und wie holt Alonso keine Punkte?'. So wird er das angehen. Alles andere wäre nicht Michael Schumacher.
Webmaster: Auf die nächsten Reaktionen bin ich ja gespannt, die letzten hatten es ja in sich. :-)

6.10.2006
Damon Hill ist froh, dass es bald die Formel 1 ohne Michael Schumacher geben wird: "Ich will ehrlich sein: So brilliant Michael Schumacher als Fahrer auch sein mag, so glaube ich, dass er nicht gut für den Sport ist. er ist ein sehr starker Wettbewerber, aber ich muss sagen, dass der Unterhaltungsfaktor von Zeit zu Zeit unter seiner Dominanz gelitten hat. Ich freue mich schon auf die Formel 1 ohne Michael und hoffe wieder auf echte Rennen." Weiter: "Michael hat erstaunliche Dinge erreicht, keine Frage. Ich würde auch niemals auf die Chance verzichten, gegen ihn gefahren zu sein, denn er holte aus mir ein Niveau als Rennfahrer heraus, von dem ich nie dachte, dass ich es erreichen würde. Er war ein harter Gegner."
Hill über den bevorstehenden WM-Kampf: "Michael ist psychologisch gesehen kugelsicher. Alonso hat sich in letzter Zeit über sein Team abschätzig geäußert. Es gibt diese Meinungsverschiedenheiten, ob ihn Renault voll unterstützt oder nicht. Also schüttet Alonso sein Herz bei einem ournalisten aus - und jetzt hat er den ganzen Druck."

12.9.2006
Damon Hill über den Rücktritt von Michael Schumacher und die Titelchancen in diesem Jahr: "Ich denke, dass er ohne Zweifel motiviert ist, die Meisterschaft zu gewinnen. Meiner Meinung nach ist es eine mutige Entscheidung von ihm etwas aufzuhören, das er so liebt zu tun und worin er sehr gut ist." Weiter: "Meiner Meinung nach ist es hart, das aufzugeben. Ich denke aber auch, dass er für sich das Richtige tut."
Über die Zukunft ohne Michael Schumacher in der Formel 1: "Er hat mit seiner Entschlossenheit zu siegen eine Ära im Sport geprägt, und wenn man es so will auch mit seinem Willen, an die absoluten Limits zu gehen und seinen Meisterschaften damit eine Farbe zu geben."

11.8.2006
Wie irgendwie erwartet wird Damon Hill bei den Grand Prix Masters am Wochenende nicht an den Start gehen. Hill: "Ich werde nicht wieder Rennen fahren, nein. Ich habe vor langer Zeit die Entscheidung gefällt, keine Rennen mehr zu fahren. Aber, es war es definitivwert zurückzukommen, um das Auto auszuprobieren."
Allerdings schloss er einen Start zu späterer Zeit nicht aus: "Diese Serie hat einen Platz für Alte wie mich selbst geschaffen, wo sie das tun können, was sie lieben. Die Möglichkeit ist also vorhanden. Ich würde es nicht ausschließen, aber ich kann im Moment nicht ehrlich sagen, dass ich Rennen fahren muss."
Über die Testfahrt: "Es war fantastisch und aufregend, nach so langer Zeit wieder in ein Auto  zu steigen und das Gefühl des schnellen Fahrens zu erleben. Das vergisst du einfach nicht. Es ist dir dermaßen ins Fleisch übergegangen, es ist außergewöhnlich, dass alles noch da ist, die Erinnerungen, wie du fahren musst."

10.8.2006
Die Grand-Prix-Masters-Serie wird heute in der Zeit von 14.00 - 14.45 Uhr und von 15.45 - 17.10 Uhr in Silverstone testen.

8.8.2006
Am kommenden Donnerstag wird Damon Hill mit dem aktuellen Starterfeld der Grand-Prix-Masters-Serie an Testfahren in Silverstone teilnehmen. Danach soll entschieden werden, ob er am Wochenende an den Start gehen wird.

8.8.2006

Damon Hill über den ersten Sieg von Jenson Button im "Guardian": "Jensons Sieg war mehr ein Joker-Erfolg bei ungewöhnlichen Bedingungen, beim nächsten Rennen wird die Situation schon wieder im normalen Rahmen sein. Ich glaube, dass HOnda noch viel zu arbeiten hat, damit man sie als regelmäßigen Siegeskandidaten ansehen kann." Weiter: "Ich hatte das Glück, 1993 bei Williams ein sehr konkurrenzfähiges Paket zu haben, und gewann gleich die nächsten zwei Rennen auch noch. Man muss sich fragen, was Jenson hätte erreichen können, wenn er für McLaren, Ferrari oder Renault fahren würde."

25.7.2006
Entweder es ist der Wunschgedanke einiger Leute, oder es ist etwas Wahres dran. In der Grand Prix Master-Serie geht in Silverstone ein 16. Auto an den Start und dabei könnte es sich um Damon Hill handeln. Seine Teilnahme wurde weder bestätigt, noch dementiert.


19.7.2006
Im Rahmen der "British Motor Show" in der Londoner Whitehall präsentierte das Renault-Team das Weltmeisterauto vom Vorjahr mit Damon Hill am Steuer. Anwesend war auch der britische Premierminister Tony Blair.
Damon Hill: "Dies war nur eine kleine Demonstration des Autos, aber ich bin stolz darauf, Teil dieses einzigartigen Projekts gewesen zu sein. Die Motorsportindustrie ist unter den Kronjuwelen des britischen Hochtechnologie-Sektors und der Level an Fachwissen, den wir in der Formel 1 sehen, der Gipfel."

3.7.2006
Gestern war Damon Hill wie angekündigt beim DTM in Brands Hatch anwesend. Er winkte die Fahrer mit der Zielflagge ab und pilotierte das DTM-Taxi um den Kurs. Hill über die DTM: "
Das war ein großartiges Comeback der DTM in Großbritannien. Ich bin sehr beeindruckt von dieser großartigen Serie."

23.6.2006
Heute hat Damon Hill Testfahrten auf der 1,973 Kilometer langen Rennstrecke von Brands Hatch absolviert. Seine ersten Eindrücke: „Das hat richtig Spaß gemacht. Gut, dass ich die Strecke in Brands Hatch kannte, denn ein DTM-Auto zu fahren ist durchaus eine Herausforderung. Es hat Speed, viel Abtrieb, so dass es extrem schnell durch die Kurven fährt und im Cockpit wird es verdammt heiß. Ich möchte Mercedes-Benz danken, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, ein aktuelles DTM-Auto zu testen.“


22.6.2006
Nach langer Ankündigung ist es morgen soweit, Damon Hill wird in Brands Hatch ein DTM-Auto von Mercedes testen. Die Testfahrt soll zwei Stunden dauern und anschließend wird Hill in einer Pressekonferenz seine Eindrücke schildern.

Eine Woche später findet in Brands Hatch das DTM-Rennen statt und auch dort wird Damon Hill anwesend sein und im Rahmenprogramm prominente Gäste um die Strecke fahren.


10.6.2006
Nun hat sich auch Damon Hill zu Michael Schumachers Aktion in Monaco zu Wort gemeldet: „Wenn du gewinnen willst, musst du in deine eigene Welt eintauchen, aber dann besteht die Gefahr, dass du das Gespür dafür verlierst, wie der Sport funktioniert.“ Auch wenn Hill sagt, dass an Schumachers sportlichen Erfolgen nichts zu rütteln gibt stellt er fest: „ Michael schnallt nicht, warum er jetzt so viel Prügel einstecken muss. Er ist verwirrt, was ich sehr schockierend finde. Ich glaube wirklich, dass er in einer Seifenblase lebt.“ Weiter: „Ich erinnere mich an eine Unterhaltung mit ihm von 1994, als ich ihm sagte, dass er ein hochtalentierter Fahrer sei, aber er sicherstellen müsse, die richtigen Leute um sich zu haben. Michael ist seit sehr langer Zeit in einer geschlossenen Gesellschaft, die ein Interesse daran hat, ihn zu schützen. Das ist eine funktionierende Zusammenarbeit, keine Frage, aber wenn man von dem abgeschirmt wird, was für andere offensichtlich ist, dann muss man sich Sorgen machen.“

„Ich teile die Einstellung, dass man ein Verbrechen so lange begehen darf, wie man nicht erwischt wird, überhaupt nicht. Das ist da, wo ich herkomme, verwerflich. Reden wir hier über Zynismus? Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob das bei Michael der Fall war – und ob das der Grund für seine Reaktionen ist. Es ist nicht okay, die ganze Sache nach der Bestrafung auf sich beruhen zu lassen, finde ich.“


24.5.2006
Jenson Button wartet schon lange auf seinen ersten Sieg, aber Damon Hill ist der Meinung, dass es der Brite durchaus bald schaffen kann: „Der Saisonstart war einer der besten seit einiger Zeit. Alonso und Schumacher befinden sich im Kampf an der Spitze, aber es wäre toll, wenn Jenson es in Silverstone auf das Podest schaffen würde. Er ist von den Medien und der Öffentlichkeit unter Druck, diesen ersten Sieg einzufahren. Wenn Honda in Monaco einige Plätze nach vorn kommen kann, dann könnte er in Silverstone vor einer großen und leidenschaftlichen Menge auf das Podest kommen. Vielleicht schafft er sogar seinen ersten Sieg – das ist ja durchaus möglich.“

24.5.2006
Vor einiger Zeit kritisierte Bernie Ecclestone den amtierenden Weltmeister Fernando Alonso. Ecclestone ist der Meinung, dass Alonso dem Sport und seinen Fans nicht genug zurück gibt. Nun hat sich auch Damon Hill zu Wort gemeldet: „Ich denke, es ist sehr einfach, mit dem Finger auf die Fahrer zu zeigen, aber ich bin der Meinung, dass auch der ganze Sport verantwortlich zu machen ist. Man muss vielmehr die komplette Formel 1 für ihre nicht gerade fanfreundliche Haltung kritisieren. Nicht nur die Fahrer, sondern der ganze PS-Zirkus müsse sich um einen besseren Zugang zu den Fans bemühen.“ Weiter gab er zu bedenken: „Es ist sehr schwierig, die Zeit zu finden, etwas anderes als Testfahrten zu unternehmen.“ Der Kontakt zu den Fans ist von sehr großer Bedeutung, meint Hill: „Die Reaktion der Fans ist ein essentieller Teil des Nervenkitzels eines jeden Sportlers. Wenn es keine Menschenmenge gibt, die voller Emotionen an einer Veranstaltung teilnimmt, dann weiß ich nicht, ob es dann das gleiche Gefühl wäre. Das ist der Schlüssel und die Grundlage für die Existenz eines jeden Sportes.“


29.4.2006
Damon Hill nach der Wahl zum Präsidenten des „BRDC“: „ Es wird mir eine Ehre sein, einen 75 Jahre alten Klub, der aus einigen der größten Namen des britischen Motorsports besteht, zu repräsentieren. Sicherlich erfüllt der Präsident bis zu einem gewissen Grad eine zeremonielle Rolle, aber ich würde mich sehr freuen, wenn ich auch etwas dazu sagen könnte, in welche Richtung der Klub sich entwickeln sollte. Ich denke, das ist auch ein Teil der Rolle – den Klub in eine neue Richtung zu führen.“
Ein wichtige Punkt wird sein, Silverstone als britischen Grand Prix zu sichern. Bislang fehlten die finanziellen Mittel für die geforderten umfangreichen Umbaumaßnahmen an der Strecke. Über die Rettungsmaßnahmen gab es in der Vergangenheit im Klub sehr unterschiedliche Meinungen, was dazu geführt hat, dass sehr viel Unruhe entstanden ist. Für Damon Hill wird es dadurch nicht leichter. Hill:“ Es scheint ganz offensichtlich, dass einige Elemente schrecklich konfus und verwoben sind. In vielen Punkten muss man Silverstone, den britischen Grand Prix und den Klub jedoch als getrennte Probleme betrachten.“ Weiter:“ Ich denke, dass es keineswegs unfair ist, das alles als sehr komplexen Wirrwarr zu bezeichnen. Ich sehe meine potenzielle Rolle darin, zu versuchen, den Klub zu vereinen. Ich denke, dass ich diese Herausforderung absolut faszinierend finden werde.“


28.4.2006
Wie zu erwarten war, wurde Damon Hill heute als neuer Präsident des britischen Rennfahrerklubs "BRDC" gewählt. Dem Klub gehört auch die Rennstrecke Silverstone, die in der letzten Zeit für Schlagzeilen gesorgt hat.
Weitere Meldungen werden natürlich folgen.

23.4.2006

Mercedes ermöglicht Damon Hill einen Test in einem DTM Auto. Am 5.6.2006 wird er in Brands Hatch in einen Mercedes C-Klasse steigen und einige Runden drehen können. Ein Start in der DTM wurde von Hill allerdings weiterhin ausgeschlossen.

3.4.2006
Nachdem Jackie Stewart als Präsident des britischen Rennfahrerklubs "BRDC" zurückgetreten ist, könnte Damon Hill sein Nachfolger werden. Er wurde von den Mitgliedern Mike Knight und Jackie Oliver für die Wahl nominiert.
Vorstandsvorsitzender Stuart Rolt sagte: „ Als Formel 1 Weltmeister besitzt Damon das Prestige, das ein BRDC-Präsident als botschafter des britischen Motorsports einsetzen sollte. Außerdem wäre Damon ein Symbol für einen Generationswechsel. Das könnte unsere jüngeren Mitglieder dazu ermutigen, sich ebenfalls stärker in unseren Führungspositionen zu engagieren.“
Jackie Stewart dazu: „ Ich hoffe, dass die Mitglieder Damon in besten Interesse des Klubs unterstützen werden. Wie sein Vater Graham ist er ein schillerndes Beispiel für die Vortrefflichkeit einer Familie, die im Motorsport tief verwurzelt ist. Ich wünsche ihm alles Gute.“


21.3.2006
So ganz scheint Damon Hill den Motorsport nicht veressen zu haben. Heute war er bei Testfahrten der DTM in Brands Hatch zu Gast. Hill über die DTM: „Die DTM ist sehr interessant. Die Autos sind schnell, spektakulär und auf einem hohen Niveau. Es ist schön, dass so eine hochkarätige Rennserie nach England kommt. Es gibt in der Welt keine vergleichbare Serie.“ Ein Comeback in dieser Serie schließt er allerdings aus: „In der DTM Rennen fahren möchte ich nicht, aus dem Alter bin ich raus. Aber Demonstrationsrunden würde ich schon drehen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte.“ Am 2. Juli ist die DTM zu Gast in Brands Hatch.

14.1.2006

Damon Hill erklärte in einem Interview mit ‘F1 Racing’, dass er kein Interesse mehr an der Formel 1 hat.

Hill: „"Ich kann nicht einmal sagen, wie die neuen Qualifying-Regeln aussehen - und, ganz ehrlich: Es interessiert mich nicht. Ich habe mich seit Jahren nicht mehr hingesetzt, um einen Grand Prix anzusehen. Ich denke nicht einmal mehr darüber nach. Die Gefühle, die ich früher in die Formel 1 investiert habe, sind weg. Das alles ist noch immer ein beeindruckendes Business, aber leider ein frustrierender Sport."

Über die Entwicklung: „ Die Formel 1 sollte zu ihrer Essenz zurückkehren, nämlich zu dem Credo ‚Mann und Maschine’: Ein Team bestehend aus ein paar Jungs, die ein Auto bauen und damit an die Rennstrecke gehen, und einen natürlich begabten Fahrer, der damit genau das macht, was er am besten kann. Das ist der wirkliche Kern.“ Weiter: „Die Fans wollen einen Helden und ein Auto sehen, aber vor allem wollen sie, dass ihr Held in seinen eigenen Fähigkeiten aufgeht und das Rennfahren liebt. Heute wird das aber als ein ganz normaler Job dargestellt. Da frage ich mich: Wo ist der Unterschied zwischen einem Kerl, der ein Renault-Formel-1-Auto fährt, und einem anderen, der Getränkehalter für Renault-PKWs entwirft?"


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