7.5.2008
Inzwischen hat Joshua Hill Platz drei
in der Gesamtwertung in der Ginetta Junior Serie erreicht. In Donington am
vergangenen Wochenende stand er zum ersten Mal mit Platz zwei und drei auf
dem Podium.
1.4.2008 (kein Aprilscherz!)
Wie erwartet wird Joshua Hill am Ginetta Junior Championship teilnehmen.
Die ersten beiden Rennen waren am vergangenen Wochenende in Brands Hatch.
Im ersten Rennen belegte der Sohn von Damon Hill Platz acht und im zweiten
Rennen Platz 13. Das nächste Rennen: 5 – 6 April – Cadwell Park.
Eine Bildergallerie mit neueren Bilder ist schon in Arbeit. ;-)
20.02.2008
Gibt es nun die dritte Hill-Generation? Damons Sohn Joshua absolvierte am
Wochenende einen Test in einem Ginetta-Junior-Racing-Car (britische Sportwagen
für Nachwuchspiloten). Der Test lief angeblich recht erfolgreich, aber
über eine Teilnahme an der Junioren-Meisterschaft ist noch nicht entschieden
worden.
Damon Hill über die
sportlichen Ambitionen seines Sohnes: „Wir alle wollen unsere Kinder vor
Risiken schützen, aber wir wollen auch, dass sie das Leben genießen
können. Ich werde mich einfach meinem Schicksal ergeben.“
6.2.2008
Damon Hill über rassistischen Ausschreitungen
bei Tests in Barcelona gegen Lewis Hamilton: „Das macht mich krank. Rassismus
ist abscheulich. Dieses Verhalten hat keinen Platz im Sport oder in der Gesellschaft.“
Weiter: „Im Sport sind die Menschen parteiisch und mögen auch den einen
oder anderen Fahrer nicht. Das ist auch in Ordnung so. Aber wenn sich Menschen
so ekelhaft, aggressiv und abscheulich verhalten, ist das völlig daneben.
So etwas muss aus der Formel 1 verschwinden.“ Nun ist die FIA am Zug: „Die
FIA sollte ernsthaft in Betracht ziehen, den Spaniern das Rennen wegzunehmen,
falls sich solche rassistischen Vorfälle wiederholen sollten.“
23.10.2007
Bei Benzinproben nach dem Brasilien Grand Prix wurde ein Regelverstoß
bei BMW und Williams festgestellt. In beiden Fällen war der Sprit gemäß
des technischen Formel 1-Rglements zu kalt. Durch die FIA wurde dieses Vergehen
allerdings nicht bestraft. McLaren hat Einspruch eingelegt, zumal Lewis Hamilton
bei einer eventuellen Disqualifizierung der betroffenen Piloten noch nachträglich
zum Weltmeister erklärt werden kann.
Damon Hill versteht nicht, weshalb die FIA keine Bestrafung vorgenommen
hat. „Wenn dies etwas gewesen wäre, was McLaren im Lauf der Saison gemacht
hätte, glauben Sie, dass die FIA deren Autos für legal, oder für
illegal deklariert hätte? Ich denke, so wie sie sich in letzter Zeit
verhalten haben, wäre McLaren für jede Regelementsverletzung bestraft
worden.“ Anscheinend ist die FIA pro Ferrari und es wird nicht nach gleichen
Maßstäben geurteilt. Hill dazu weiter: „Es wird recht schwer,
zu erkennen, wo hier die Konstanz liegt, denn wenn man zum Saisonbeginn zurückgeht,
da gab es das Argument von McLaren, dass Ferrari das erste Rennen mit einer
Vorrichtung gewonnen hat, die später als illegal eingestuft wurde. Die
Vorrichtung wurde entfernt, aber das Resultat blieb bestehen."
Es bleibt nun aber abzuwarten, was der Einspruch von McLaren
bewirkt. In der Vergangenheit wurde höchstens das Team mit Punkteabzug
bestraft, aber die Fahrer wurden nicht belangt. Ein Weltmeister Hamilton
ist also recht unwahrscheinlich.
09.08.2007
Nachdem Ende Juli ein Masterplan abgesegnet worden ist, um in Silverstone
zu investieren, ist BRDC-Präsident Damon Hill zuversichtlich, was die
Zukunft der Rennstrecke angeht: „Wir tun alles, was im Bereich des Möglichen
liegt, um die Anlage upzugraden. Aus der Konversation, die ich mit Bernie
hatte, entnehme ich, dass er nun sehen möchte, dass sich etwas tut. Jetzt
haben wir eine Chance, genau das zu erreichen.“ Weiter: „Wann wir loslegen
werden, kann ich nicht sagen – aber so früh wie möglich. Zwischen
jetzt und Weihnachten erwarte ich weitere Fortschritte und weitere Neuigkeiten
über die Möglichkeit, den Grand Prix zu behalten.“
02.08.2007
Weil sich Martin Brundle
im Urlaub befindet, wird Damon Hill beim Grand Prix von Ungarn als TV-Kommentator
beim britischen Sender „ITV“ tätig sein.
11.07.2007
Damon Hill über Bernie Ecclestone, von dem er nicht immer nette Worte
hört. Gerade jetzt, wo die Sanierung von Silverstone ansteht:
"Bernie hat mit vielen, was er sagt, absolut Recht, aber er kann auch ein
bisschen harsch sein manchmal. Das liegt an der Art und Weise, wie er die
Dinge sagt. Ich finde, das ist manchmal nicht hilfreich für einen reibungslosen
Ablauf, aber so ist er nun mal."
Hill über Lewis Hamilton und seine Titel-Chancen: "Ich denke, er kann
es schaffen. Wer nach Silverstone in der WM führt, hat statistisch gesehen
eine gute Chance. Nicht viel haben den Titel da noch verloren." Weiter: "
Der schwierigste Teil kommt aber erst jetzt. Es ist schön und gut, einen
starken Saisonstart zu erwischen, aber das Rennen für Rennen beizubehalten
und dann ins letzte Drittel der WM zu gehen, das wird interessant."
02.07.2007
Damon Hill ist über den Erfolg seines Landsmannes Lewis Hamilton
überglücklich. Sicherlich auch aus Sicht für den BRDC, den
Besitzer der Strecke von Silverstone: „Ich kann mein Glück kaum fassen.
Der Erfolg von Lewis in dieser Saison ist für uns großartig. Wenn
wir lediglich einen Lewis Hamilton-Event in Silverstone veranstalten würden
– ohne ein Rennen zu fahren – so denke ich, würden wir immer noch 85.000
Fans anziehen.“
02.06.2007
Die angeblich ausgesprochene Teamorder von McLaren in Monaco (Neuling Hamilton
durfte Alonso nicht angreifen) löste vor allem bei den Briten Empörung
aus. Damon Hill dazu: "Es gibt einen unausgesprochenen Vertrag zwischen der
Formel 1 und den Millionen, die sich Rennen anschauen wollen. Dieser Vertrag
ist gebrochen, wenn einer der Teilnehmer seinen Fahrern untersagt, gegeneinander
frei zu fahren."
Seine Äußerung ist anscheinend nicht ganz unumstritten,
denn den ersten Eintrag gab es hier schon in das Forum. :-)
28.3.2007
Das Immobilienunternehmen Spectre hat heute ein Übernahmeangebot für
Silverstone abgegeben. Für rund 80 Millionen Euro möchte das Unternehmen
die Strecke übernehmen. BRDC-Präsident Damon Hill hat abgelehnt:
„Wir planen keinen Verkauf von Silverstone. Wir befinden uns mitten in unserem
eigenen Plan, die Immobilie als solche zu entwickeln, und davon lassen wir
uns nicht abbringen. Wir werden Silverstone verbesern, damit wir zu Bernie
gehen und ihm sagen können, dass wir bessere Anlagen haben werden. Das
mündet dann hoffentlich unterm Strich in einen neuen Grand-Prix-Vertrag.“
Der BRDC hat vertraglich noch bis 2009 das Recht, einen Grand Prix von Großbritannien
auszutragen. Hill weiter: „Wir haben den letzten Vertrag im Wissen unterschrieben,
dass er Opfer erforderlich machen würde, aber wir haben dem Land damit
für fünf Jahre einen Grand Prix gesichert. Eine normale Firma würde
sich nicht auf solche Deals einlassen wie wir – es geht sich gerade mal so
aus. Unser Spielraum ist hauchdünn wie eine Waffel. Unsere Herangehensweise
ist die, dass wir sagen, okay, der Grand Prix ist sehr wichtig für den
Club, für Silverstone, für den Motorsport in diesem Land und in
der Region – und daher sind wir auch bereit, uns ein bisschen zu strecken,
um ihn zu behalten.“ Sportminister Richard Carbon hat kürzlich bei einem
Treffen mit dem BRDC die Unterstützung der Regierung zugesagt.
12.3.2007
Jenson Button ist mit der Aussage von Damon Hill nicht so ganz einverstanden:
„Es ist leicht, so etwas als Außenstehender zu sagen. Vergangene Saison
hat er noch anders geklungen. Da waren wir sehr stark und ich habe in Ungarn
ein Rennen gewonnen, das erste für mich und das Team. Da äußerte
er positivere Kommentare – dass ich ein Weltmeister der Zukunft sein. Jetzt
sagt er das Gegenteil, das ist ein bisschen negativ.“ Weiter: „ Ich bin sehr
glücklich damit, wo ich bin. Wir wachsen als Team immer weiter. Die
Atmosphäre ist fantastisch und ich denke, dass wir in Zukunft um die
Weltmeisterschaft mitfahren können. Da bin ich mir ziemlich sicher.“
7.3.2007
Nach Damon Hill ist es bis heute keinem
britischen Formel-1-Piloten mehr gelungen, den WM-Titel zu gewinnen. Damon
Hill über Jenson Button und Honda: „Bei Honda fehlt einfach etwas. Jenson
hat alles auf eine Karte gesetzt. Er ist im Team die Nummer 1. Man macht
sich dort große Hoffnungen, aber schlussendlich musst du gegenüber
deiner Karriere Loyalität zeigen.“ Weiter: „Jenson ist schon viele Grand
Prix gefahren. Ich glaube nicht, dass Honda dieses Jahr ein Sieger-Team sein
wird. Aus diesem Grund muss er einen Plan für die kommenden Jahre haben,
wenn er Champion werden möchte.“
7.3.2007
Damon Hill über Lewis Hamilton und die Wahrscheinlichkeit, dass dieser
durchaus Champion werden kann: „Er passt in die Schublade, auch wenn ich
weiß, dass sich Jenson nicht ausruhen wird. Natürlich hat auch
David während seiner Karriere eine Menge Hoffnungen mit sich herumgeschleppt
während Jenson immer noch im Rampenlicht steht.“ Weiter: „Aber, nun
haben wir Lewis. Er ist am richtigen Ort, zur richtigen Zeit im richtigen
Team. Ihm stehen nur zwei Hindernisse im Weg, die beiden Ferrari und sein
Teamkollege.“ Für Hamilton spricht die richtige Betreuung: „Ron Dennis
hat Lewis beraten und angeleitet und er ist dadurch zahlreichen Fallen entgangen,
in die viele Fahrer ohne gute Berater getappt sind. Es könnte gut sein,
dass wir – und vielleicht auch er – auf Jensons Karriere zurückschauen
und sagen, dass sie zu Beginn vermurkst wurde, weil er falsch beraten wurde
oder ins falsche Team gewechselt ist.“
5.2.2007
Damon Hill über den Wechsel von
Fernando Alonso von Renault zu McLaren-Mercedes: "Es ist sehr gefährlich,
aber ich glaube, dass es eine der besten Entscheidungen war, die er hätte
treffen können. Für einen Fahrer ist es sehr wichtig, dass er nicht
vom Team abhängig ist. Nach einer so lange Zeit im gleichen TEam denken
vielleicht viele, dass der Erfolg nur am Auto liegt, aber jetzt will Fernando
beweisen, dass er auch mit einem anderen Team Weltmeister werden kann. Das
ist genau das Gleiche wie bei Rosso, als er zu Yamaha wechselte, denn dann
beweist man die Klasse des Individuums." Weiter: "Wenn ich wetten müsste,
dann würde ich mein Geld auf ihn setzen."
Pedro de la Rosa wird für McLaren-Mercedes weiterhin Testfahrer sein,
aber Hill würde ihm zu einem Wechsel raten: "Pedro wäre für
jedes Team wegen seiner Erfahrung wahnsinnig wertvoll. Andererseits ist es
auch eine Alternative, die besten Autos der Welt zu testen, und anscheinend
hat er sich dafür entschieden."
23.1.2007
Nachdem Michael Schumacher die Formel 1 verlassen hat, wird es sicherlich
spannend werden, wer die Nachfolge antreten wird. Das sieht auch Damon Hill
so: „Man hatte eine 50-prozentige Gewinnchance, wenn man darauf wettete,
dass Michael Schumacher gewinnt – wahrscheinlich sogar mehr. Nun, da er zurückgetreten
ist, gibt es mehr Unsicherzeit und ich glaube, für den Sport ist das
besser, man kann so mehr Leute dazu bringen, anzuschalten und zuzuschauen.“
Weiter: „Lange Zeit hat er den Sport derart dominiert, dass das Interesse
schon nachließ, wenn man nicht gerade ein völliger Fan von Michael
Schumacher oder Ferrari war. Die Formel 1 wird neu durchstarten können,
viele junge Fahrer sollen es bis an die Spitze schaffen. Es wird ein Kampf
darum entbrennen, den von Michael Schumacher zurückgelassenen Platz
zu füllen.“
Über die Zukunft zu Ferrari:
„Eine Frage ich allerdings, welchen Effekt der Abgang Schumachers auf die
Motivation bei Ferrari haben wird. Nicht nur Michael ist ja weg, auch Ross
Brown genehmigt sich eine Auszeit. Das Team ist nicht mehr das, was es mit
Michael war. Das könnte auch negative Auswirkungen haben, was wiederum
zu einer schlechteren Zuverlässigkeit oder Leistungsfähigkeit führen
könnte.“
25.7.2006
Entweder es ist der Wunschgedanke einiger Leute, oder es ist etwas Wahres
dran. In der Grand Prix Master-Serie geht in Silverstone ein 16. Auto an
den Start und dabei könnte es sich um Damon Hill handeln. Seine Teilnahme
wurde weder bestätigt, noch dementiert.
19.7.2006
Im Rahmen der "British Motor Show" in der Londoner
Whitehall präsentierte das Renault-Team das Weltmeisterauto vom Vorjahr
mit Damon Hill am Steuer. Anwesend war auch der britische Premierminister
Tony Blair.
Damon Hill: "Dies war nur eine kleine Demonstration des Autos, aber ich bin
stolz darauf, Teil dieses einzigartigen Projekts gewesen zu sein. Die Motorsportindustrie
ist unter den Kronjuwelen des britischen Hochtechnologie-Sektors und der Level
an Fachwissen, den wir in der Formel 1 sehen, der Gipfel."
3.7.2006
Gestern war Damon Hill wie angekündigt
beim DTM in Brands Hatch anwesend. Er winkte die Fahrer mit der Zielflagge
ab und pilotierte das DTM-Taxi um den Kurs. Hill über die DTM: "Das
war ein großartiges Comeback der DTM in Großbritannien. Ich bin
sehr beeindruckt von dieser großartigen Serie."
23.6.2006
Heute hat Damon Hill Testfahrten auf der 1,973 Kilometer langen Rennstrecke
von Brands Hatch absolviert. Seine ersten Eindrücke: „Das hat richtig
Spaß gemacht. Gut, dass ich die Strecke in Brands Hatch kannte, denn
ein DTM-Auto zu fahren ist durchaus eine Herausforderung. Es hat Speed, viel
Abtrieb, so dass es extrem schnell durch die Kurven fährt und im Cockpit
wird es verdammt heiß. Ich möchte Mercedes-Benz danken, dass sie
mir die Möglichkeit gegeben haben, ein aktuelles DTM-Auto zu testen.“
10.6.2006
Nun hat sich auch Damon Hill zu Michael Schumachers Aktion in Monaco zu Wort
gemeldet: „Wenn du gewinnen willst, musst du in deine eigene Welt eintauchen,
aber dann besteht die Gefahr, dass du das Gespür dafür verlierst,
wie der Sport funktioniert.“ Auch wenn Hill sagt, dass an Schumachers sportlichen
Erfolgen nichts zu rütteln gibt stellt er fest: „ Michael schnallt nicht,
warum er jetzt so viel Prügel einstecken muss. Er ist verwirrt, was
ich sehr schockierend finde. Ich glaube wirklich, dass er in einer Seifenblase
lebt.“ Weiter: „Ich erinnere mich an eine Unterhaltung mit ihm von 1994,
als ich ihm sagte, dass er ein hochtalentierter Fahrer sei, aber er sicherstellen
müsse, die richtigen Leute um sich zu haben. Michael ist seit sehr langer
Zeit in einer geschlossenen Gesellschaft, die ein Interesse daran hat, ihn
zu schützen. Das ist eine funktionierende Zusammenarbeit, keine Frage,
aber wenn man von dem abgeschirmt wird, was für andere offensichtlich
ist, dann muss man sich Sorgen machen.“
„Ich teile die Einstellung, dass man ein Verbrechen so lange begehen
darf, wie man nicht erwischt wird, überhaupt nicht. Das ist da, wo ich
herkomme, verwerflich. Reden wir hier über Zynismus? Die Frage, die sich
mir stellt, ist, ob das bei Michael der Fall war – und ob das der Grund für
seine Reaktionen ist. Es ist nicht okay, die ganze Sache nach der Bestrafung
auf sich beruhen zu lassen, finde ich.“
24.5.2006
Vor einiger Zeit kritisierte Bernie Ecclestone den amtierenden Weltmeister
Fernando Alonso. Ecclestone ist der Meinung, dass Alonso dem Sport und seinen
Fans nicht genug zurück gibt. Nun hat sich auch Damon Hill zu Wort gemeldet:
„Ich denke, es ist sehr einfach, mit dem Finger auf die Fahrer zu zeigen,
aber ich bin der Meinung, dass auch der ganze Sport verantwortlich zu machen
ist. Man muss vielmehr die komplette Formel 1 für ihre nicht gerade
fanfreundliche Haltung kritisieren. Nicht nur die Fahrer, sondern der ganze
PS-Zirkus müsse sich um einen besseren Zugang zu den Fans bemühen.“
Weiter gab er zu bedenken: „Es ist sehr schwierig, die Zeit zu finden, etwas
anderes als Testfahrten zu unternehmen.“ Der Kontakt zu den Fans ist von
sehr großer Bedeutung, meint Hill: „Die Reaktion der Fans ist ein essentieller
Teil des Nervenkitzels eines jeden Sportlers. Wenn es keine Menschenmenge
gibt, die voller Emotionen an einer Veranstaltung teilnimmt, dann weiß
ich nicht, ob es dann das gleiche Gefühl wäre. Das ist der Schlüssel
und die Grundlage für die Existenz eines jeden Sportes.“
29.4.2006
Damon Hill nach der
Wahl zum Präsidenten des „BRDC“: „ Es wird mir eine Ehre sein, einen
75 Jahre alten Klub, der aus einigen der größten Namen des britischen
Motorsports besteht, zu repräsentieren. Sicherlich erfüllt der
Präsident bis zu einem gewissen Grad eine zeremonielle Rolle, aber ich
würde mich sehr freuen, wenn ich auch etwas dazu sagen könnte,
in welche Richtung der Klub sich entwickeln sollte. Ich denke, das ist auch
ein Teil der Rolle – den Klub in eine neue Richtung zu führen.“
Ein wichtige Punkt wird sein, Silverstone als britischen Grand Prix zu sichern.
Bislang fehlten die finanziellen Mittel für die geforderten umfangreichen
Umbaumaßnahmen an der Strecke. Über die Rettungsmaßnahmen
gab es in der Vergangenheit im Klub sehr unterschiedliche Meinungen, was
dazu geführt hat, dass sehr viel Unruhe entstanden ist. Für Damon
Hill wird es dadurch nicht leichter. Hill:“ Es scheint ganz offensichtlich,
dass einige Elemente schrecklich konfus und verwoben sind. In vielen Punkten
muss man Silverstone, den britischen Grand Prix und den Klub jedoch als getrennte
Probleme betrachten.“ Weiter:“ Ich denke, dass es keineswegs unfair ist,
das alles als sehr komplexen Wirrwarr zu bezeichnen. Ich sehe meine potenzielle
Rolle darin, zu versuchen, den Klub zu vereinen. Ich denke, dass ich diese
Herausforderung absolut faszinierend finden werde.“
3.4.2006
Nachdem Jackie Stewart als Präsident des britischen Rennfahrerklubs
"BRDC" zurückgetreten ist, könnte Damon Hill sein Nachfolger werden.
Er wurde von den Mitgliedern Mike Knight und Jackie Oliver für die Wahl
nominiert.
Vorstandsvorsitzender Stuart Rolt sagte: „ Als Formel 1 Weltmeister besitzt
Damon das Prestige, das ein BRDC-Präsident als botschafter des britischen
Motorsports einsetzen sollte. Außerdem wäre Damon ein Symbol für
einen Generationswechsel. Das könnte unsere jüngeren Mitglieder
dazu ermutigen, sich ebenfalls stärker in unseren Führungspositionen
zu engagieren.“
Jackie Stewart dazu: „ Ich hoffe, dass die Mitglieder Damon in besten Interesse
des Klubs unterstützen werden. Wie sein Vater Graham ist er ein schillerndes
Beispiel für die Vortrefflichkeit einer Familie, die im Motorsport tief
verwurzelt ist. Ich wünsche ihm alles Gute.“
21.3.2006
So ganz scheint Damon Hill den Motorsport nicht veressen zu haben. Heute
war er bei Testfahrten der DTM in Brands Hatch zu Gast. Hill über die
DTM: „Die DTM ist sehr interessant. Die Autos sind schnell, spektakulär
und auf einem hohen Niveau. Es ist schön, dass so eine hochkarätige
Rennserie nach England kommt. Es gibt in der Welt keine vergleichbare Serie.“
Ein Comeback in dieser Serie schließt er allerdings aus: „In der DTM
Rennen fahren möchte ich nicht, aus dem Alter bin ich raus. Aber Demonstrationsrunden
würde ich schon drehen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte.“
Am 2. Juli ist die DTM zu Gast in Brands Hatch.
14.1.2006
Damon
Hill erklärte in einem Interview mit ‘F1 Racing’, dass er kein Interesse
mehr an der Formel 1 hat.
Hill:
„"Ich kann nicht einmal sagen, wie die neuen Qualifying-Regeln aussehen -
und, ganz ehrlich: Es interessiert mich nicht. Ich habe mich seit Jahren
nicht mehr hingesetzt, um einen Grand Prix anzusehen. Ich denke nicht einmal
mehr darüber nach. Die Gefühle, die ich früher in die Formel
1 investiert habe, sind weg. Das alles ist noch immer ein beeindruckendes
Business, aber leider ein frustrierender Sport."
Über die Entwicklung: „ Die Formel 1
sollte zu ihrer Essenz zurückkehren, nämlich zu dem Credo ‚Mann
und Maschine’: Ein Team bestehend aus ein paar Jungs, die ein Auto bauen
und damit an die Rennstrecke gehen, und einen natürlich begabten Fahrer,
der damit genau das macht, was er am besten kann. Das ist der wirkliche Kern.“
Weiter: „Die Fans wollen einen Helden und ein Auto sehen, aber vor allem
wollen sie, dass ihr Held in seinen eigenen Fähigkeiten aufgeht und
das Rennfahren liebt. Heute wird das aber als ein ganz normaler Job dargestellt.
Da frage ich mich: Wo ist der Unterschied zwischen einem Kerl, der ein Renault-Formel-1-Auto
fährt, und einem anderen, der Getränkehalter für Renault-PKWs
entwirft?"
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